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HammaddePazari

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Vollcontainerladung (FCL) und Sammelgut (LCL)

Bei FCL wird ein ganzer Container für die Ladung eines Versenders genutzt: im Werk beladen und verplombt, beim Käufer geöffnet. Bei LCL werden kleine Partien mehrerer Versender im Lager eines Sammelladungsspediteurs in einem Container zusammengeführt und nach m³ oder Tonne (der höhere Wert zählt) abgerechnet. Im Rohstoffhandel ist FCL ab etwa 10–15 m³ meist günstiger und sicherer; LCL eignet sich für Muster und Kleinaufträge.

Vorauszahlung und Anzahlung/Restzahlung

Der Käufer zahlt den Preis ganz oder teilweise vor dem Versand. Üblich sind 10–30 % Anzahlung bei Unterzeichnung und der Rest gegen Kopien der Versanddokumente oder bei Ankunft. Die Anzahlung finanziert Rohstoffe und Produktion des Verkäufers; zu ihrem Schutz kann der Käufer eine Anzahlungsbürgschaft, ein Treuhandkonto oder einen verifizierten Lieferanten verlangen. Eine hohe Vorauszahlung an einen neuen Lieferanten ist das größte Betrugsrisiko.

Vorversandinspektion (unabhängige Prüfung) PSI

Ein unabhängiges Prüfunternehmen – SGS, Bureau Veritas, Intertek, Cotecna, CCIC, ALS u. a. – prüft vor der Verladung Qualität, Menge, Verpackung und Markierung, zieht Proben und erstellt einen Bericht. Der Vertrag sollte regeln, ob die Ergebnisse „final at load port“ oder „final at discharge“ gelten. Manche Länder verlangen Prüfungen im Rahmen von Konformitätsbescheinigungsprogrammen (CoC). Eine der wirksamsten Absicherungen bei neuen Lieferanten.